Die arabische Schule

Lesen, schreiben und verstehen der Mutter- / Vatersprache ist für eine bessere Integration der hier aufwachsender Kindern von immenser Bedeutung. Es hilft ihnen die Kulturen, ihre Umgebung und Mitmenschen besser zu verstehen, sich in den Gesellschaften besser zu integrieren und für eine bessere Verständigung unterschiedlicher Kulturen beizutragen.

Der Mutter/Vater sprachliche Unterricht soll den Teilnehmer die Möglichkeit anbieten, die kulturelle Geschichte bzw. den kulturellen Hintergrund ihre Eltern zu entdecken und näher kennenzulernen. Somit werden sie ihrer Rolle als Brücke, die zwei Kulturen miteinander verbindet gerecht. 

Die Palästinensische Gemeinde zu Dortmund e.V. will hier aufwachsende Deutsch-Palästinensische Kinder und Jugendliche die Möglichkeit zum Lernen der arabischen Sprache ermöglichen.

 

Ziele

Der Unterricht (2- 4 Unterrichtsstunden) soll einmal in der Woche stattfinden. Die Teilnehmer sollen in Abhängigkeit von deren Anzahl auf 1 bis 3 Klassen mit mindestens 10 und maximal 15 Schüler pro Klasse geteilt.

Der Unterrichtplan wird sich an die Schul- und Ferienzeit der deutschen Schulen orientieren.

Inhalt des Unterrichts

Hauptziel des Unterrichts wird sein, die Schüler in Abhängigkeit von deren Kenntnisstad der Sprache, ihnen das Verstehen, Lesen und Schreiben der arabischen Sprache beizubringen. Grundkenntnisse der arabischen Literatur und Kultur sollen vermittelt werden.

Bei der Auswahl der Lehrmethoden und des Lehrmaterials sollen sich die Lehrer an den Sprachunterricht im deutschen Schulsystem orientieren.

Lehrpersonal: der Unterricht wird von hochschulausgebildeten Pädagogen und Pädagoginnen geleitet werden.

Bildnachweis: Palästinensische Gemeinde zu Dortmund e.V.

Alphabetisierungskurs „Deutsch“

Im Rahmen des Projektes „Elikasa – Kontrastive Alphabetisierung im Situationsansatz arbeitet die palästinensische Gemeinde zu Dortmund e.V. seit Jahren mit der Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben gGmbH in Berlin zusammen.

Bildnachweis: Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben gGmbH

Jerusalem Tanzgruppe für palästinensische Folklore

Unsere Folklore Tanzgruppe besteht überwiegend aus Kindern und Jugendlichen, die entweder nie oder nur selten in der Heimat ihrer Eltern waren. Palästina kennen sie fast nur aus Erzählungen ihrer Eltern oder Freunde und manchmal aus nicht neutralen Berichten der Medien.

Dennoch ist Palästina, die Heimat ihrer Eltern, deren Häuser, Schulen und Spielplätze.

 

Den Traum von Rückkehr nach Palästina kann nicht geklaut oder zerstört werden. Mit ihren Tänzen für Palästina verkörpern sie auf der einen Seite ihre Verbundenheit und Liebe zur Heimat und den Willen diesen Traum zu erhalten und nicht nur in sich selbst weiter zu pflegen, sondern auch dem vielfältigen Publikum in Deutschland zu demonstrieren.

 

Die Tänze der Jerusalem Tanzgruppe erzählen Geschichten, unter anderem von den Dörfern auf den Bergen von Jerusalem, der Hochzeiten in den Dörfern, der Ernte von Olivenbäumen und der Sehnsucht mal all das in der Realität in Palästina zu erleben. Die Farben der Trachten spiegeln die klassischen palästinensischen Trachten aus verschiedener Region wie Ramallah, Betlehem, Jenin, Jafa, Nazareth..etc.

 

Angaben zur Tanzgruppe

Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Städten Nord Rhein Westfalens

Gegründet wurde die Jerusalem Tanzgruppe in 2012

Alter: 7-25 Jahren. Zahlreiche Auftritte u.a. in Dortmund, Münster, Berlin, Paderborn uvm.

Bildnachweis: Palästinensische Gemeinde zu Dortmund e.V.

Das Projekt "Prof. Dr. Edward Saids Bibliothek"

Im Rahmen des Jugendprojekts "Prof. Dr. Edward Saids Bibliothek", ein amerikanisch-palästinensischer Philosoph und Orientalist von Weltrang werden in Zusammenarbeit mit dem VMDO e.V. Bücher über die palästinensische Geschichte und Literatur gesammelt und im Haus der Vielfalt aufbewahrt und dem interessierten Publikum zugänglich gemacht werden. Die gesammelten Bücher in beiden Sprachen, Arabisch und Deutsch, sollen sortiert und aufgelistet werden. Dafür brauchen wir helfende Hände, Jugendliche, die mitwirken möchten, werden gebeten, sich über die palästinensische Gemeinde zu Dortmund e.V. bei Sarah Yahya zu melden. Später werden Lesewettbewerbe in palästinensischer Geschichte und Literatur (auch Kinder-und Jugendliteratur) mit den Jugendlichen veranstaltet. Ferner werden auch Leseabende für Kinder und Jugendliche organisiert. Nach Möglichkeit werden auch Autoren geladen. Die Aktivitäten werden in Deutsch und Arabisch organisiert und von einer pädagogischen Fachkraft der Gemeinde angeleitet und vom Gemeindvorstand begleitet. Bildnachweis: Palästinensische Gemeinde zu Dortmund e.V.

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